Hast du Lust auf ein spannendes Experiment, um deine Haltung zu verbessern? Du musst dafür auch nicht viel machen, außer in deiner jetzigen Position kurz einzufrieren. Lass uns raten: Du sitzt vorm Bildschirm, dein Rücken ist gebeugt, deine Schultern sind nach oben gezogen und deinen Kopf hast du nach vorne gestreckt. Richtig? Dann verharrst du gerade in der typischen Display-Pose, die auf Dauer zu schmerzhaften Verspannungen führt – dem sogenannten Handy-Nacken.
Die gute Nachricht: Du kannst deine Haltung verbessern – und das nicht nur vor dem Bildschirm, sondern im Gehen, Stehen und Sitzen, bei der Arbeit, in der Freizeit und beim Sport. Wir zeigen dir, wie es geht.
Das Wichtigste zusammengefasst:
Eine aufrechte Körperhaltung steigert dein Wohlbefinden, beugt Schmerzen vor und wirkt sich positiv auf dein Selbstbewusstsein aus. Zu langes Sitzen, Bewegungsmangel und Smartphone-Nutzung schaden deiner Haltung. Mit gezielten Übungen, bewusster Haltungskorrektur im Alltag und Training – zum Beispiel mit dem Balance Board – kannst du deine Körperhaltung nachhaltig verbessern.
Inhaltsverzeichnis
- Warum ist es wichtig, die Haltung zu verbessern?
- Was schadet deiner Körperhaltung?
- Rückenübungen für eine bessere Haltung
- Gerader Rücken im Alltag
- 10 Übungen für die Haltungskorrektur
- Rundrücken und Hohlkreuz richtig korrigieren
- Ganzheitliches Training mit dem Balance Board

Warum ist es wichtig, die Haltung zu verbessern?
Deine Haltung hat einen enormen Einfluss auf deinen Körper und deinen Geist. Stehst du aufrecht, wirkst du nicht nur gesünder, jünger und kraftvoller – du fühlst dich auch genau so. Eine aufrechte Haltung kann deine Stimmung verbessern und sogar Stress reduzieren.
Eine schlechte Körperhaltung hingegen führt langfristig zu Verspannungen, Schmerzen, eingeschränkter Atmung und verminderter Leistungsfähigkeit. Haltung verbessern bedeutet also: mehr Energie, weniger Schmerzen und ein besseres Körpergefühl.
Achtung: Das schadet deiner Körperhaltung!
Unsere moderne Lebensweise setzt unsere Wirbelsäule täglich enorm unter Druck:
- Zu wenig Bewegung: Muskeln verkümmern und verkürzen sich.
- Zu langes Sitzen: Die Belastung der Wirbelsäule steigt massiv.
- Zu viel Handy-Zeit: Der Nacken trägt ein Vielfaches des Kopfgewichts.
Die Folge sind Rücken-, Nacken- und Schulterschmerzen, Kopfschmerzen sowie eingeschränkte Beweglichkeit. Die Lösung bleibt einfach: mehr Bewegung, gezieltes Training und bewusstes Haltung verbessern.
Mit diesen Rücken-Übungen kannst du deine Haltung verbessern
Du musst deinen Alltag nicht komplett umstellen. Schon kurze Trainingseinheiten helfen enorm. Besonders wirkungsvoll sind Übungen für die Tiefenmuskulatur, Krafttraining und Dehnübungen.
Ein idealer Einstieg ist das Training mit einem Balance Board, das du flexibel in deinen Alltag integrieren kannst – sogar beim Fernsehen oder im Homeoffice.
Haltung verbessern durch eine starke Rumpfmuskulatur
Lege dich auf den Rücken, stelle die Füße hüftbreit auf und aktiviere sanft deine Bauchmuskulatur. Halte die Spannung etwa 15 Sekunden und wiederhole die Übung 5–10 Mal. Diese Übung trainiert die tiefen Haltemuskeln deiner Wirbelsäule.

Haltung verbessern durch Krafttraining
Übungen wie Superman, Schere oder Schmetterling stärken Rücken und Schultern. Hebe Arme und Beine nur leicht an, halte die Spannung und atme ruhig weiter.
Haltung verbessern durch Dehnübungen
Kinderpose, Katzenbuckel, Yoga und Pilates lösen Verspannungen und fördern die Beweglichkeit. Sie sind eine perfekte Ergänzung zu Kräftigungsübungen.
Ein gerader Rücken im Alltag
Der wichtigste Faktor ist deine Aufmerksamkeit. Kleine Korrekturen im Alltag wirken langfristig stärker als jede einzelne Übung.
Fünf Korrekturen für eine bessere Haltung
- Becken aktivieren: leicht nach vorne kippen.
- Bauchspannung aufbauen: wie ein sanftes Korsett.
- Brust öffnen: Brustbein nach oben.
- Schultern entspannen: nach hinten und unten rollen.
- Kopf ausrichten: Ohren über Schultern.
Am besten gewöhnst du dir diese Haltung an, indem du sie so oft wie möglich einnimmst. Anfangs fühlt sie sich ungewohnt an – doch schon bald wird sie zur Normalität.

Diese 10 Übungen helfen dir bei der Haltungskorrektur
Die oben beschriebene Optimalposition zum Haltung Verbessern kannst du so oft wie möglich in deinen Alltag integrieren. Zusätzlich helfen aber auch kleine Übungen am Schreibtisch, um eine gerade Körperhaltung einzunehmen. Diese sind schnell gemacht, zum Beispiel während eines Telefonats oder einer kurzen Kaffeepause.
- Dynamisch sitzen & aufstehen: Wechsle öfter deine Sitzposition und steh mindestes einmal pro Stunde auf. Das kannst du gut mit einem Spaziergang in die Cafeteria oder Küche verbinden, um dich mit ausreichend Flüssigkeit zu versorgen.
- Bewusst gerade stehen & sitzen: Stell dich mindestens einmal pro Stunde für drei Minuten bewusst ganz gerade hin, also in der absolut optimalen Körperstellung, die wir weiter oben beschrieben haben.
- Auf die richtigen Winkel achten: Beim Sitzen sollten deine Oberschenkel im rechten Winkel zu deinen Unterschenkeln stehen und dein Rücken im rechten Winkel zu deinen Oberschenkeln. Stelle deinen Bürostuhl dementsprechend ein, um eine schlechte Haltung zu vermeiden.
- Füße flach halten: Deine Füße sollten beim Sitzen den Boden berühren. Und zwar beide mit der flachen Sohle. Falls das nicht möglich ist, benötigst du eine Fußstütze, um deine Haltung zu verbessern.
- Kopf kippen, aber nicht kreisen: Neige deinen Kopf immer mal wieder weit nach links, rechts, vorne und hinten - das dehnt die Hals- und Nackenmuskulatur. Bitte drehe den Kopf dabei aber nicht im Kreis, das könnte deine Verspannungen intensivieren.
- Arme über den Kopf heben: Hebe deine Arme so weit wie möglich nach oben über den Kopf und drehe dann deinen Oberkörper langsam nach links und rechts. Das streckt die Brust- und Bauchmuskeln.
- Körper dehnen: Stelle dich aufrecht hin und bücke dich dann, mit gestreckten Beinen, so weit wir möglich Richtung Boden. Vielleicht wirst du diesen zu Beginn nicht mit den Händen berühren können, aber das verbessert sich mit der Zeit. Bleib dran!
- Schultern kreisen lassen: Lasse deine Schultern zuerst ganz locker, ziehe sie dann ein Stück zurück und beginne mit kreisenden Bewegungen. Als Abschluss rollst du die Schultern schön nach unten, um deine Haltung zu verbessern - das tut gut.
- An eine Wand anlehnen: Stell dich mit dem Rücken und seitlich nach unten gerichteten Armen an eine Wand. Spürst du, wie und wo deine Schulterblätter die Wand berühren? Jetzt drücke mit deinen Unterarmen gegen die Wand. Spürst du die Veränderung?
- Schulterblätter zusammenziehen: Bring deine Schulterblätter so nah wie möglich am Rücken zusammen. Halte diese Spannung etwa fünf Sekunden, lass dann locker und wiederhole die Übung fünf Mal, um deine Haltung zu verbessern.
Achtung bei Rundrücken und Hohlkreuz
Ein Rundrücken führt zu Verspannungen, Kopfschmerzen und eingeschränkter Atmung. Ein Hohlkreuz belastet den unteren Rücken. Beide Fehlhaltungen sollten gezielt korrigiert werden.

Ganzheitliches Training mit dem Balance Board
Ganzheitliches Training stärkt den gesamten Körper. Mit dem Balance Board trainierst du Gleichgewicht, Tiefenmuskulatur und Koordination.
Beginne mit 10 Minuten pro Tag. Schon kurze Einheiten zeigen Wirkung.
In der wahu Community findest du Motivation, Austausch und Übungsinspiration.
Dein Fazit:
Eine gute Haltung ist kein Zufall – sie ist das Ergebnis bewusster Bewegung, gezielter Übungen und kleiner Alltagsgewohnheiten. Fang heute an: Dein Rücken wird es dir danken.
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